Galtung og Ruges nyhedsværditeori

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Galtung og Ruges nyhedsværditeori

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Title: Galtung og Ruges nyhedsværditeori
Et empirisk studie om validiteten af nyhedsfaktorerne i deres nyhedsværditeori til at kunne forklare nyhedsselektionen blandt udvalgte journalister i Danmark og Tyskland
Author: Johansen, Kristoffer Soo Won
Abstract: Die sogenannten „Nachrichtenwerttheorien“ erklären den Prozess (die „Nachrichtenselektion“), der stattfindet, wenn bestimmte Ereignisse von Journalisten selektiert (ausgewählt) und als Nachrichten vermittelt werden. Die Haupthypothese dieser Theorien ist, dass es besondere Merkmale (die „Nachrichtenfaktoren“) eines Ereignisses gibt, die seinen „Nachrichtenwert“ erhöhen. Je grösser der Nachrichtenwert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass das Ereignis selektiert und als eine Nachricht präsentiert wird (Pörksen 2001: 317). Das Thema dieser Masterarbeit ist die von Johan Galtung und Mari Holmboe Ruge (1965) formulierte Nachrichtenwerttheorie, die 12 Nachrichtenfaktoren beinhaltet. Sie behaupteten Folgendes über ihre Validität: 8 der Nachrichtenfaktoren seien von Kultur unabhängig. Ihre Validität sei somit global um die Nachrichtenselektion unter Journalisten erklären zu können. 4 der Nachrichtenfaktoren seinen dagegen Kulturabhängig. Sie seinen nur valid um die Nachrichtenselektion unter Journalisten innerhalb des westlichen Kulturkreises erklären zu können (vgl. Galtung & Ruge 1965: 68). Im Allgemeinen fehlt es mittlerweile an empirischem Beleg für diese theoretische Behauptung, die mit der quernationalen/-kulturellen Validität der Nachrichtenfaktoren zu tun hat (Schwarz 2005: 2). Deswegen ist der Zweck dieser Masterarbeit einen Teil der theoretischen Behauptung in einem konkreten, abgegrenzten Fall empirisch zu überprüfen. Eine mögliche Deduktion von der theoretischen Behauptung ist: Ungeachtet des Landes, das innerhalb des westlichen Kulturkreises ausgewählt wird, sei jeder einzelne der 12 Nachrichtenfaktoren valid um die Nachrichtenselektion unter den Journalisten dieses Landes erklären zu können. Diese deduzierte Hypothese wird in dieser Masterarbeit in einem konkreten, abgegrenzten Fall empirisch getestet, indem Folgendes angenommen wird: Da sowohl Dänemark als Deutschland dem westlichen Kulturkreis angehören (Huntington 2006: 44-45), dann ist es zu erwarten, dass jeder einzelne der Nachrichtenfaktoren in der Nachrichtenwerttheorie von Galtung und Ruge (1965) sowohl in Dänemark als Deutschland valid sei um Teile der Nachrichtenselektion unter ausgewählten Journalisten in den zwei Ländern erklären zu können. Durch einen Fragebogen wird es in dieser Masterarbeit empirisch überprüft, ob 9 der 12 Nachrichtenfaktoren valid sind um Teile der Nachrichtenselektion unter ausgewählten Journalisten in sowohl Dänemark als Deutschland erklären zu können. Die 9 Nachrichtenfaktoren Galtung und Ruges (1965), die ausgewählt werden, sind: • “Frequenz“ • “Kontinuität“ • “Bedeutsamkeit“ • “Bezug auf Elitenationen“ • “Bezug auf Elitepersonen“ • “Überrachsung“ • “Eindeutigkeit“ • “Negativismus“ • “Personalisierung“ (Galtung & Ruge 1965: 66-70) (frei aus dem Englischen übersetzt). Diese Nachrichtenfaktoren werden durch Variablen in verschiedene kurze Ereignisbeschreibungen im Fragebogen integriert/nicht integriert. Der Medienforscher, Winfried Schulz (1976), operationalisierte die Nachrichtenfaktoren um empirische Forschung durch Inhaltsanalysen möglich zu machen. Als etwas Neues gehe ich von seinem Operationalisieren aus um Variablen in einem Fragebogen formulieren zu können. Das Ergebnis der Masterarbeit ist, dass die Hypothese in 8 Fällen empirisch bestätigt werden kann. Dies indiziert, dass folgende der 9 ausgewählten Nachrichtenfaktoren Galtung und Ruges (1965) sowohl in Dänemark als Deutschland valid sind um Teile der Nachrichtenselektion unter ausgewählten Journalisten in den zwei Ländern erklären zu können: • “Frequenz“ • “Kontinuität“ • “Bedeutsamkeit“ • “Bezug auf Elitenationen“ • “Überrachsung“ • “Eindeutigkeit“ • “Negativismus“ • “Personalisierung“
URI: http://hdl.handle.net/10417/301
Date: 2009-04-14
Pages: 81 s.
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